Hotel Klosterbräu in Seefeld offers an exceptional combination of history, generous hospitality and natural kindness.
The five-star hotel is situated in the centre of the picturesque village of Seefeld in Tirol. The Golf and Spa Hotel is surrounded by forests, meadows and fields yet centrally located for exploring Seefeld’s lively social scene.
Hotel Klosterbräu has a long and interesting history dating back to the year 1516 when the Monastery of “Sevelt” was erected on the spot of today’s Tirolean extra-class hotel. For six generations, the Seyrling family, has been placing the entire focus on the guest. The centuries-old structure of the building has been preserved in its original state and modern day comforts of a five-star hotel have been added. The hotel’s charm and uniqueness have been retained this way.
14th century | |
1516 | Emperor Maximilian I, the last knight and first gunner,founded the monastery in Seefeld in order to cater for travellers and pilgrims. It took nearly 100 years to finish the building. |
1516-1519 | Jörg Kölderer, the emperor’s royal architect, developed the plans and conducted the initial construction work before it stopped for quite a long time. |
1536-1539 | Conclusion of the construction work and roofing by the architects Jörg Kölderer and Michl Schenk. |
1604 | The monastery was re-established by Archduke Maximilian, ruler of Tirol, who was a member of the Teutonic Order. |
1604-1620 | Expansion and completion of the monastery. Augustinian monks provided travellers and pilgrims with board and lodging. The monks organised the fishing industry in Seefeld and brewed beer – this is why the hotel is called Klosterbräu (Kloster = German word for monastery, Bräu = German word for brewery). |
1620 | Erection of the prince’s house and the emperor’s hall commissioned by Archduke Leopold, ruler of Tirol. |
1647-1648 | The monastery was painted by the royal painter Hans Schar from Innsbruck. (The original frescoes depicting the host miracle are well preserved and can be seen on the first floor of the hotel.) |
1785 | Dissolution of the monastery by Emperor Joseph I. |
1800 | Seefeld’s monastery was sold to the Monastery of Stams. |
1807 | The Bavarian government finally dissolved the monastery |
1809 | At an auction the Bavarian government sold the secularized monastery for 23,000 guilders to Anton Härting, who supplied the local mail service with post horses, and Nikolaus Seiler, butcher in Seefeld. |
Sigmund Seyrling, member of an old, respected family from Seefeld, first mentioned in 1530, married the widow Anna Härting. | |
1888 | Alois Seyrling, son of the previously mentioned Sigmund Seyrling, bought the part of the brewery which belonged to Andreas Sillober and consolidated the whole farm under one owner. |
1889 | Seefeld had become a popular holiday resort and was visited mainly by tourists from Innsbruck. After 1890 also guests from Germany and the first guests from Great Britain arrived in Seefeld. |
1943 | After a heavy air attack on Innsbruck the University Hospital of Innsbruck was moved to Klosterbräu which had already been adapted into a modern hotel. |
1953 | The hospital was moved back to Innsbruck on March 1, 1953. |
1964-1999 | Expansion of the hotel. A third, a fourth and a fifth floor were added by Bubi Seyrling on the occasion of the Olympic Winter Games. Since then hotel has had an international reputation for hospitality and great entertainment programs. |
End of the 20th century | Expansion and renovation of the swimming pool, the spa area, the wine cellar and the suites by Cristina and Sigi Seyrling. Sigi Seyrling III was also the inventor of the legendary Siglu and the organiser of many concerts and events in Seefeld. |
2005 | The sixth generation, Alois Seyrling, took over the famous hotel and started to manage the hotel together with his mother Cristina Seyrling and his sisters Laura and Linda. The Seyrlings’ motto: “We serve you around the clock.” (Family portrait of your hosts). |
The future | Continuation of the hotel’s tradition with the focus on quality, hospitality and the combination of historic and modern demands and market requirements. (Visions & Objectives). Substantial modernisation and expansion works are planned for the future. |
Vom elften Jahrhundert an nahm die Verbreitung der Augustinusregel sprunghaft zu. Als alleinverbindliche Lebensregel für eine religiöse Gemeinschaft taucht sie im Rahmen der Reform der Kanoniker auf. In ihren Reihen wird sie zuerst 1067 in der Kirchenprovinz von Reims erwähnt und ist bereits 50 Jahre später die allgemeine Lebensnorm der Regularkanoniker. Auch die meisten Ordensgründungen des Hoch- und Spätmittelalters und viele Kongregationen der Neuzeit haben sie übernommen. Davon seien einige genannt: die Prämonstratenser (1120), die Ritterorden der Johanniter (1118), die Deutschherren (1190), die Dominikaner (1190), die Trinitarier (1198), die Mercedarier (1235), Augustiner-Eremiten (1244), die Serviten (1256), die Birgitten (1346), die Ursulinen (1535), die Salesianerinnen (1610), u.v.a.
Diese Aufzählung ist allerdings äußerst unvollständig, wenn man bedenkt, dass es sich um einige hundert Orden und Kongregationen handelt, die nach der Augustinusregel leben. Im Laufe der Jahrhunderte sind zwar verschiedene davon untergegangen, aber ihre Zahl ist heute noch so groß, dass es nirgendwo eine Gesamtübersicht über alle religiösen Gemeinschaften, die nach dieser Regel leben, gibt.
"Vielen ist Augustinus (354-430) als unruhiger Sucher nach Wahrheit, als Neubekehrter, als Bischof und als gelehrter Theologe bekannt. Kaum einer kennt ihn als Mönch. Und doch kann man seine Persönlichkeit nur dann voll erfassen, wenn man sich vor Augen hält, dass er nach seiner Bekehrung nichts anderes sein wollte als ein 'Diener Gottes', d. h. ein Mönch. Als Mönch hat er gelebt, auch nachdem er zum Priester geweiht worden war, und später auch als Bischof. Aber darin erschöpft sich noch nicht seine Bedeutung. Indem er die erste Klosterregel im Bereich des Abendlandes schrieb, nahm er entscheidend Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung des christlichen Ordensideals. Dadurch sollte er auch für die weitere Entwicklung des Ordenslebens in Westeuropa grundlegende Bedeutung erlangen."
Adolar Zumkeller schreibt in seinem Kommentar zur Augustinusregel: "In gedrängter Kürze bietet sie das Programm seines eigenen klösterlichen Lebens. Es spiegeln sich in ihr die Grundzüge seines Wesens: Gottinnigkeit und Nächstenliebe, seine evangelische Armut und Demut, seine selbstlose Dienstbereitschaft, Geduld und Herzensgüte."
"Vor allen Dingen, liebe Brüder, sollt ihr Gott lieben, sodann den Nächsten; denn das sind die Hauptgebote, die uns gegeben sind. Das ist es, was wir euch im Kloster gebieten." - so beschreibt Augustinus den Sinn und das Ziel des klösterlichen Lebens. Doch was können nun Richtlinien für uns sein, die hinführen zu dieser Verwirklichung?
"Das erste Ziel eures gemeinschaftlichen Lebens ist, in Eintracht zusammenzuwohnen und ein Herz und eine Seele auf Gott hin zu sein." "Lebt also in Eintracht und Liebe beisammen und ehrt in euch gegenseitig Gott, dessen Tempel ihr geworden seid."
Es geht hier Augustinus um die Verwirklichung einer heiligen Gemeinschaft, die in Gott begründet ist. Vorbild ist ihm hier die Lebens- und Gütergemeinschaft der ersten Christen in Jerusalem. Es ist sein Wunsch, der Kommunität in seinen Klöstern zu neuem Leben zu verhelfen. Richtige Mönche sind für Augustinus nur jene, die durch ihr einträchtiges Zusammenleben gleichsam zu einem einzigen Wesen werden, ja ein Herz und eine Seele auf Gott hin zu sein. Um solch eine Lebensgemeinschaft in "Eintracht und Liebe" überhaupt führen zu können, bedarf es aber einer sehr tiefen Verbundenheit, und damit Empfänglichkeit für Gott und seine Gaben, aber auch der Selbstverleugnung. So mahnt der heilige Augustinus zum Gebet, zur geistlichen Lesung, zum Bewahren der ersten, ungeteilten Liebe, dem Maßhalten und der Bescheidenheit im Umgang mit den zeitlichen Gütern. Er kennt die Schwäche der Menschen, er kennt ihre selbstsüchtigen Neigungen. Er weiß um die Schwierigkeiten, wenn verschiedenste Charaktere zusammenleben; wo ein unbedachtes, oder vielleicht sogar schlimmer noch, ein bedachtes Wort schaden und verletzen kann. Aus diesem Grund fordert er zu Nachsicht und Vergebung auf.
Augustinus weiß auch um die Macht des Eigenwillens, der das geistliche Leben des Einzelnen, ja sogar einer ganzen Gemeinschaft gefährden und zerstören kann. Deshalb soll auch der Obere oder Vorgesetzte zur Sorge für die ganze Gemeinschaft, ja für jeden einzelnen Bruder bestimmt sein. Der Obere soll "in Liebe dienen". Die Brüder sollen ihm deswegen auch gehorchen "wie einem Vater". Mit einem solchen Gehorsam wird das Ziel allen klösterlichen Lebens, nämlich "ein Herz und eine Seele" in Gott zu sein, für jeden einzelnen, ja für die ganze Kommunität erreichbar. Sicherlich aber nur dann erreichbar, wenn alles von der Liebe überstrahlt wird, der Liebe, die, so Augustinus, "ewig bleibt".
from 24. 05. – 05. 06., 01. 09. – 16. 09. and 14. 10. – 28. 10. 2012